WKA`s erzeugen Infraschall

Beim Infraschall handelt es sich um für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare, extrem tiefe Töne im Bereich von 16 Hertz und tiefer. Diese sehr tiefen Töne können sehr hohe Schalldruckpegel bis zu 130 db (A) erreichen. Die nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz im Rahmen der TA-Lärm durchgeführten Lärmmessungen registrieren Wellenlängen unter 40 Hertz zunehmend weniger und sind daher für Infraschallmessungen nicht geeignet. Hier sind spezielle Messtechniken notwendig, zumal sich Infraschallwellen durch Mauern und Gebäude nicht abhalten lassen. Sie können sich sogar innerhalb von Räumen noch verstärken. Infraschall wird also vom Menschen nicht als Lärm wahrgenommen. Dennoch nimmt der menschliche Organismus je nach Individualität diese langwelligen Schwingungen auf. Dieser Schall ist unter bestimmten Voraussetzungen gesundheitsschädlich und kann u.a. zu Schlaflosigkeit, Herzrhythmusschwächen und Sehstörungen führen. Manche Personen stellen bereits nach kurzer Einwirkzeit ein Vibrieren innerer Organe fest. Häufiger und stubieter wirkt sich Infraschall aber erst nach längerer Einwirkung der Schallquelle auf den menschlichen Organismus aus. Die aktuell leider häufig gehörte Aussage, dass Infraschall bei hohen Windkraftanlagen nicht existiert, ist durch mannigfaltige Quellen eindeutig wiederlegt. Bei Windparks addieren sich die Emissionen, so dass auch noch in viel größerer Entfernung Infraschall gemessen werden kann. Bei größeren Turbinen nimmt der Infraschallanteil zu und nicht ab. Natürlich werden Schallgutachten beim Bau jeder Windkraftanlage erstellt. Diese prüfen aber ausschließlich den hörbaren Schall und achten darauf, dass die Anlagen keine Schallpegel von über 35 db nachts und 50 db tagsüber überschreiten.

Die WHO hält übrigens Lärmpegel von >30db nachts im Schlafzimmer für schädlich.