Althausen geht BADEN, aber NICHT unter !

Am Sonntag, den 28.07.2013 veranstaltete der Verein Wind-WAHN-Nein-Danke Bad Mergentheim e.V. eine Protestaktion unter dem Motto "Althausen geht baden, aber nicht unter" im Freibad Althausen.

Viele Althäuser Bürger fanden sich im Freibad ein, um durch diesen symbolischen Akt zu zeigen, dass sie auf keinen Fall aufgeben, weiterhin gegen die geplanten "Windkraftgiganten" im Spitalwald und Althäuser Wald westlich von Althausen zu kämpfen, so wie sie sich auch bereits seit vielen Jahren für den Erhalt ihres Freibades einsetzen. Der Vorsitzende der Bürgerinitiative, Klaus Ulmrich, stellte die Forderungen des neu gegründeten Vereins vor und zeigte sich optimistisch, dass die Althäuser Bürger in eine windkraftfreie Zukunft im Westen ihrer Ortschaft blicken können. Der Verein "Wind-Wahn-Nein-Danke Bad Mergentheim", Abteilung Althausen "Zukunft-Mensch-Natur", appelliert weiterhin an die Stadt Bad Mergentheim, die katholische Kirche und die Privatwaldbesitzer, ihre Grundstücke nicht für einen Windpark im Wald zur Verfügung zu stellen, da dies "eine nicht hinnehmbare Zerstörung des heimischen Waldes und Beeinträchtigung der Bewohner der angrenzenden Ortschaften" bedeute.

Zudem seien nach der Auswertung der Luftbilder anlässlich der Hubschrauberdemonstration der Bürgerinitiative viele weitere Orte betroffen. So würden neben Althausen Assamstadt, Lustbronn, Löffelstelzen, weite Teile Neunkirchens, der Eisenberg, Teile Wachbachs, Edelfingens, Unterbalbachs und der Königshofer Kirchberg wie auch Bereiche Bad Mergentheims in den optischen "Genuss" der neuen Windkraftanlagen kommen.

Der Verein widerspricht der Auffassung, eine solche "Vernichtung von Waldflächen" sei nicht so schlimm.

Am Nachmittag begrüßte die Bürgerinitiative Teilnehmer der Tour de Ländle bei ihrer Durchfahrt in Althausen. Hierbei informierte sie die Radler mit Plakaten und Bannern über die anstehenden Veränderungen durch die geplanten Windräder. Wie der Verein weiter mitteilt, bekundeten viele Teilnehmer der Tour de Ländle ihr Unverständnis über die geplante "Natur- und Heimatzerstörung" im Taubertal und ermutigten die Anwesenden, sich weiter für den Erhalt ihrer Heimat einzusetzen.